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Nachlass Jürg LaederachSchweizerisches Literaturarchiv (SLA)Nachlass Jürg LaederachSignatur: SLA-Laederach

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Nachlass Jürg LaederachSchweizerisches Literaturarchiv (SLA) ; Nachlass Jürg Laederach

Signatur: SLA-Laederach


Laederach, Jürg (1945-2018) [Bestandsbildner]

1945 bis 2019. - 10 Laufmeter

Konsultation nur im Lesesaal SLA. Einschränkungen aus urheber- und persönlichkeitsrechtlichen Gründen.

Biographische Angaben: Der Schriftsteller Jürg Laederach (1945–2018), geboren und aufgewachsen in Basel, gestorben ebenda, wohnte zeitweise in Paris, Berlin, New York, Rom und Graz. Er war seit 2001 mit Marianne Schroeder verheiratet. Jürg Laederach und Marianne Schroeder haben keine Nachkommen. Jürg Laederach hat zwischen 1974 und 2011 über dreissig Werke veröffentlicht: Romane, Erzählungen, Essays, Theaterstücke und Hörspiele. Bekannte Titel sind etwa "69 Arten den Blues zu spielen", "Das ganze Leben" oder "Emanuel". Hinzu kommen über zwanzig literarische Übersetzungen aus dem Englischen und dem Französischen, Werke von Walter Abish, Frederick Barthelme, Maurice Blanchot, Marguerite Duras, William H. Gass, Grace Paley, John Hawkes, Gertrude Stein, Harold Brodkey, Raymond Roussel und anderen. Auch als Literatur- und Jazzkritiker war Laederach tätig. Die literarischen Werke und die Übersetzungen sind vorwiegend in den Verlagen Suhrkamp, Residenz und Engeler erschienen. Einige Texte, darunter auch ganze Theaterstücke, Hörspiele und ein Roman, sind nur in Zeitschriften und Anthologien publiziert worden. Laederachs Werke sind durch sprachspielerischen und zugleich sprachkritischen Witz, surreale Bildlichkeit und melodiösen Sprachklang gekennzeichnet. Er gilt als einer der führenden Vertreter der experimentellen Literatur in der Schweiz, mit Ausstrahlung in den ganzen deutschen Sprachraum. Eine intensive Bindung bestand nach Österreich, insbesondere zum Grazer Kreis um Alfred Kolleritsch und die Zeitschrift "manuskripte". Umfang und Inhalt der Dokumente: Der Nachlass deckt - neben biographischen Dokumenten von früher Kindheit an - die ganze Schaffenszeit von Jürg Laederach ab und enthält insbesondere reiches Manuskriptmaterial aus den frühen Jahren, noch vor der ersten Buchpublikation. Es sind Belegexemplare aller Bücher vorhanden, hingegen sind viele Manuskripte nicht erhalten. An Memorabilien sind die Jazz-Blasmusikinstrumente von J. L. besonders erwähnenswert. Die Korrespondenz ist fragementarisch überliefert. Der Nachlass enthält auch digitale Daten (Texte und Tonaufnahmen).

https://www.helveticarchives.ch/archivplansuche.aspx?ID=1719302 (Bestandsbeschreibung in HelveticArchives)

Erwerbung: Erwerb 2021

Bevorzugte Zitierweise: Schweizerisches Literaturarchiv (SLA): Nachlass Jürg Laederach

CH-000015-0-1719302, http://kalliope-verbund.info/CH-000015-0-1719302

Erfassung: 2022-02-04 ; Modifikation: 2025-11-25 ; Synchronisierungsdatum: 2025-11-25