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Briefe von Mathilde Bruch an Ernst Rudorff Musikwissenschaftliches Institut Köln Max-Bruch-Archiv Signatur: Br. Korr. 154, 415
Briefe von Mathilde Bruch an Ernst Rudorff Musikwissenschaftliches Institut Köln ; Max-Bruch-Archiv
Signatur: Br. Korr. 154, 415
Bruch, Mathilde [Verfasser], Rudorff, Ernst (1840-1916) [Adressat]
25.05.1871. - 3 Briefe, 3,2,4 Seiten, Deutsch. - Brief
Inhaltsangabe: Transkription: Lieber Freund! Hier zwei Brieffen [hier nicht beiliegend], die Sie als schneller Feld-Tauberich mir mitnehmen sollen, bitte schön! Trotz dem fatalen Reiseziel das Sie mir nannten und das begünstigt vom herrlichsten Wetter die liebe Vernunft nun längst erreicht haben wird, will ich Ihnen doch die Begleitung aller guter Geister wünschen. Heute erfuhr ich auch durch einen Brief von M. Zanders ganz bestimmt, daß Max ausbleibt u. das Fest mitnehmen wird. Möchte es für ihn so wohl wie für Sie wunderschön werden. Grüßen Sie doch bitte auch Königslöws herzlichst von mir und glauben Sie ja nicht, was meine Cusine con furore [=Mina Almenräder] etwa über mich sagt ... Und kommen Sie auch wieder, in das Seufzen wollen wir armen Berliner uns zu schicken suchen! Glück auf die Reise und zum ... Fest! Ihre Mathilde Bruch, Berlin den 25. Mai 1871 2 weitere Briefe von Mathilde Bruch aus Berlin an ER, nur mit Wochentagen datiert: Transkription: 1. Lieber Herr Rudorff, Mit besten Grüßen und Dank hierbei Ihre Zeitungen zurück! Kommen Sie vielleicht einmal heraus zu uns? Ich könnte mit blühenden Bäumen aufwarten. Wir werden eine Zeit lang Abends gar nicht ausgehen, da ich mich ausruhen muß. Es geht aber jetzt schon besser, wenigstens bin ich nicht in dem ganz traurigen Zustand der Ermüdung wie neulich bei Joachims. Herzlichste Grüße Ihre Mathilde Bruch – Mittwoch Abend 2. Lieber Freund! Gern wäre ich heute Nachmittag zu Ihrer Mutter gegangen um Sie dort zu treffen, und Ihnen Dank zu sagen. Nun muß ich von meiner Freude schreiben und das geht schlecht, weil die Freude groß ist. Ich hoffe aber, Sie glauben es, daß mich der Besitz der lieben schönen Lieder glücklich und stolz machtr, daß ich heute den ganzen Tag darüber frohlocke, und nicht allein heute, sondern noch lange. So viel Schönes und Liebes aus Vergangener Zeit und Gegenwart kling in Ihren Tönen bei mir an; ich summe sie schon für mich; Hoffentlich singen wir sie aber bald einmal und Sie merken dann den zweiten Segen und wie er sich freut und wissen - aber auch schon jetzt – daß Sie nichts verschwendet haben, da Sie mir so freundliche Sonntasgabe in’s Haus bringen ließen. Ich wollte Sie läsen meinen Dank aus diesen unvollkommenen Zeilen heraus! Kommen Sie doch recht bald! Es grüßt Sie Herzlich Ihre Mathilde Bruch – Sonntag Morgen. P.S. Dies ist wirklich schwer zu entziffern, denn Wollen und Können stehen nicht in Einklang - und dazu sieht’s häßlich aus. Der gütige Leser thue hierzu, so viel er eigend mag! - M.Almenräder, Mina [Erwähnt], Zanders, Maria (1839-1904) [Erwähnt], Königslöw, Otto Friedrich von (1824-1898) [Erwähnt], Joachim, Joseph (1831-1907) [Erwähnt]
Bemerkung: Mathilde Bruch Nur ein Brief datiert (1871-05-25) Cusine con furore [Wilhelmina/Mina Almenräder], siehe #386 (1870-02-05) und #277 (1910-02-01)
Objekteigenschaften: HandschriftPfad: Max-Bruch-Archiv / Korrespondenz
DE-611-HS-4316278, http://kalliope-verbund.info/DE-611-HS-4316278
Erfassung: 5. Februar 2026 ; Modifikation: 5. Februar 2026 ; Synchronisierungsdatum: 2026-02-05T10:09:22+01:00
