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Brief von Max Bruch an Ernst RudorffMusikwissenschaftliches Institut KölnMax-Bruch-ArchivSignatur: Br. Korr. 154, 569

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Brief von Max Bruch an Ernst RudorffMusikwissenschaftliches Institut Köln ; Max-Bruch-Archiv

Signatur: Br. Korr. 154, 569


Bruch, Max (1838-1920) [Verfasser],Rudorff, Ernst (1840-1916) [Adressat]

04.04.1907. - 8 Seiten, Deutsch. - Brief

Inhaltsangabe: Volksliederbuch (V.L.B): ER hat das Manuskript (Memorandum) wieder zurückgeschickt – MB beschwert sich lange über die langsame Post, weil der Brief 1 Tag gebraucht hat. Die Sitzung hat Radecke für den 10.04.1907 einberufen, MB hat da den ganzen Tag mit Aufnahmsprüfungen etc., zu tun, möchte aber nach einer kurzen Pause um 8 Uhr Abends dazu kommen und sein Memorandum vorlesen. Im Berliner Tagblatt ist ein Artikel zu der Angelegenheit erschienen, von MB als „gesinnungsloses Gewäsch“ verurteilt „Diesen Kohl schickt mir heute Hans Simrock (der so unmusikalisch ist wie ein Stück Holz). „Gerade solche Federhelden, die sich dummdreist rühmen eine Stellung über den Parteien einzunehmen, und sich in angemaßter Schiedsrichter-Stellung sonnen, sind die schlimmsten und verderben die Masse gründlich. Ich bitte Dich Dir die ärgsten Dummheiten aus diesem schönen Artikel zu notiren, und mir dann gegen Geh. Rath Schmidt beizuspringen. Man muß ihm das Nichtswürdige dieser infamen Neutralität, die um die eigentliche Sache herumschlicht wie die Katze um den heißen Brei, ganz klar machen. Ich kann aber nicht alles thund – Ihr müßt mir energische helfen. Sogar Koch, Scharwenka und Rüfer sind, nachdem sie sich das V. L. B. angesehen haben, empört. Der Senat wird also einig sein.“

Bemerkung: Max Bruch

Objekteigenschaften: Handschrift

Pfad: Max-Bruch-Archiv / Korrespondenz

DE-611-HS-4311589, http://kalliope-verbund.info/DE-611-HS-4311589

Erfassung: 8. Januar 2026 ; Modifikation: 16. Januar 2026 ; Synchronisierungsdatum: 2026-01-16T17:55:50+01:00